Raimund Girke Bild ohne Titel 1987 RAIMUND GIRKE, ohne Titel, 1987, Öl auf Leinwand, 110 × 110 cm
Raimund Girke Bild Leicht und frei Öl auf Leinwand 1992 RAIMUND GIRKE, Leicht und frei, Öl auf Leinwand, 1992, 140 x 160 cm
Raimund Girke Bild Modifikation II Öl auf Leinwand 1993 RAIMUND GIRKE, Weißstruktur I, Öl auf Leinwand, 1994, 90 x 70 cm
Raimund Girke Bild Schichtung Nr. 0359 von 1989 RAIMUND GIRKE, Modifikation II, Öl auf Leinwand, 1993, 40 x 30 cm
Raimund Girke Bild Suite Schwarz dominant Öl auf Leinwand 1996 RAIMUND GIRKE, Suite Schwarz dominant, Öl auf Leinwand, 1996, 40 x 30 cm
Raimund Girke Bild Schichtung Nr. 0359 von 1989 RAIMUND GIRKE, Schichtung (Nr. 0359), Öl auf Leinwand, 1989, 100 x 120 cm
Raimund Girke Bild Schichtung Nr. 0358 Öl auf Leinwand 1989 RAIMUND GIRKE, Schichtung (Nr. 0358), Öl auf Leinwand, 1989, 120 x 100 cm
Raimund Girke Bild 86 Köln Nr. 261 Öl auf Bütten 1986 RAIMUND GIRKE, "86 Köln" (Nr. 261), Öl auf Bütten, 1986, 116 x 94,5 cm
Raimund Girke Bild Provence 22.7. -9.8. 1984 Nr. 295 Aquarell auf Bütten 1984 RAIMUND GIRKE, "Provence 22.7. -9.8. 1984" (Nr. 295), Aquarell auf Bütten, 1984, 106 x 82,5 cm
Raimund Girke (1930 – 2012)
Raimund Girke ist einer der wichtigsten Wegbereiter der analytischen Malerei und setzte sich zeit seines Lebens mit der Farbe Weiß auseinander. Dabei ist das Weiß nicht statisch, sondern in ständiger Bewegung und Veränderung. Weiß ist so flüchtig wie schön. Weiß ist die Leere, das Nichtmaterielle, die Ruhe. Es ist Thema und Sinn von Girkes Bildern. Seine monochromatische Palette bedeutet keineswegs Beschränkung, sondern eröffnet eine eigene Welt, die sich sondieren und erweitern lässt. In diesem endlosen, komplexen und nuanciertem Universum sucht er nach klassischer Ordnung. Girke setzt sich mit Weiß als Farbe und nicht als Konzept auseinander. Damit greift er auf die Tradition der „Tafelmalerei“ zurück, der Malerei der klassischen Antike und der Renaissance, in der Ordnung, Farbe und Licht im Mittelpunkt standen.

Biographie
28. Oktober 1930 geboren in Heinzendorf/Niederschlesien

1951-1952  Studium an der Werkkunstschule Hannover

1952-1956  Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

1966-1971  Dozent an der Werkkunstschule Hannover

1977  nahm er an der Dokumenta VI in Kassel teil

1971-1996  Professur für Freie Malerei an der Hochschule der Künste Berlin

12. Juni 2002 gestorben in Köln

Auszeichnungen
1959 Preis der Stadt Wolfsburg für Malerei

1962 Kunstpreis der Jugend, Stuttgart

1995 Lovis-Corinth-Preis

2002 Niedersächsischer Kunstpreis